Bayerischer Wald

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Oft sind es gut genutzte Mußestunden, in welchen der Mensch das Tor zu einer neuen Welt findet.

(George M. Adams)


Bayerischer Wald


 

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Ökologie

Naturstammhäuser – regional, ressourcenschonend,
ursprünglich und ökologisch

Beim Bau der Naturstammhäuser sind diese Begriffe Grundvoraussetzung

Die heimischen Tannenbäume aus der Umgebung des bayerischen Waldes werden im Winter einzeln sorgfältig ausgewählt und zur richtigen Mondphase gefällt. (Winter-Mondholz). Ein regionales Fuhrunternehmen transportiert die entasteten Stämme schonend in die hiesige Zimmerei. Dort werden die Stämme zuerst mit Hochdruck gewaschen. Dadurch entrinden die Zimmerer die Stämme so schonend wie möglich. Sie verletzen das Holz kaum und die äußere ‚harte‘ Schicht (Kambium) bleibt erhalten. Diese schützt das Holz vor Vergrauung und lässt das Haus über Jahre goldig in der Sonne glänzen. Die natürliche Formung der Bäume bleibt erhalten, was jedes Haus einzigartig macht. Streichen Sie mit der Hand über die Stämme und fühlen Sie wie die Bäume gewachsen sind.

Jeder Stamm wird gewählt und mit der Motorsäge bearbeitet, so dass, wie bei einem Puzzle, Stamm über Stamm gesetzt werden kann. Beinahe ohne Lücken schmiegt sich Baum an Baum. Dazwischen wird Schafwolle gelegt, um für die richtige Dämmung zu sorgen.

Bei der Verarbeitung der Tannenstämme entstehen keinerlei Abfallprodukte. Die abgewaschene Rinde wird gehäckselt, getrocknet und abgelagert als Rindenmulch verwendet. Abgeschnittene größere Stücke werden zu Stühlen, Hockern oder kleinen Tischen verarbeitet. Kleinere Scheiben machen sich schön als Pflanzenuntersetzer oder die Zimmerer schneiden Sterne aus für die Weihnachtsdekoration. Der Rest wird zu Brennholz. Die Zwischenwände bestehen aus Ziegeln, wurden verputzt und mit Erdtönen gestrichen.


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Wohngefühl im Naturstammhaus

Wussten Sie, dass Sie in einem Haus aus Vollholz tiefer, ruhiger und entspannter schlafen?

Durch den völligen Verzicht jeglicher Chemie beim Bau der Blockhäuser können sie frei Atmen und komplett entspannen - in einem natürlichem Haus.

Die Tannenstämme bieten Ihnen im Sommer eine natürliche Klimaregulierung, im Winter eine extrem lange Auskühldauer.

Sie werden feststellen, dass Sie in den Innenräumen sehr schlechten Empfang für ihr Mobiltelefon haben, da das Vollholz vor Hochfrequenzstrahlung wie auch vor Schall schützt. Nebenbei bindet Holz CO2, so können wir einen kleinen Teil zum Thema Klimaschutz beitragen.

Hoppla, das Haus lebt!

Je nach Feuchtegehalt können die Stämme über das Jahr Wasser aufnehmen beziehungsweise abgeben. Es ist ganz normal, dass es im Haus da die ersten Jahre hi und da einmal knackst oder kracht. Es schwindet und trocknet in dieser Zeit.

Auch der eine oder andere Tropfen Harz kann sich von den Stämmen lösen. Aber keine Sorge, Harz ist ein uraltes Heilmittel.

Altholz - eine eigene Kunst

Beim Innenausbau wird sehr viel Altholz verarbeitet.

Es wird aus alten Scheunen, die in der Region abgerissen werden entnommen. Die Zimmerer haben selbst die Scheunen abgebaut und mit ihrem geschulten Blick jene Bretter gesammelt, die erneut verwendet werden könnten. Diese werden von Nägeln befreit, in der Trockenkammer gelagert, gebürstet und geölt. Daraus tischlern die Handwerker Möbelstücke wie Betten, Küchen, Bänke und Regale.

So findet das bis zu 300 Jahre alte Holz Wiederverwendung. Es wirkt, je nach Kombination, sehr edel und modern oder auch urig und gemütlich.

 

Partner: Zimmerei Birnbam & Hollastaun